Sturm

Der Sturm "Lothar" hat in der Nähe von Windisch den halben Wald umgeworfen. Bild von Ulrich Wasem, WSL, 2001.
Der Sturm "Niklas" hat im März 2015 ein Haus in Schüpfheim zerstört. In der Region gab es orkanartige Windböen. Bild von der Luzerner Zeitung.

Bei Windstärke 9 spricht man von Sturm. Windet es noch stärker, ist es sogar ein Orkan. Beim Beaufort-Rennen kannst du die Windstärken üben.

Schaden durch Stürme

Heftige Stürme können Häuser, Bäume oder zum Beispiel Strommasten zerstören. Wenn ein Dach vom Haus fliegt oder ein Baum auf die Strasse stürzt, wird es auch für Menschen gefährlich.

Ursachen für Stürme

Westwind-Stürme treten bei uns im Mittelland vor allem im Winter und Frühling auf, wenn bei der Westwind-Lage besonders kräftige Tiefdruckgebiete übers Land ziehen.
In den Alpentälern kann es dafür bei Föhnlagen Sturmwinde geben.

Zum Beispiel ein Föhnsturm

Am 4. März 2017 herrschte eine sehr kräftige Südföhn-Lage über den Alpen. Auf der kleinen Scheidegg in den Berner Alpen gefilmt tobte der Föhn zum Teil in Orkanstärke: der Wind erreichte bis zu 200 km/h.
Ein mutiger (oder etwas verrückter) Mensch, hat den Föhnsturm auf der kleinen Scheidegg gefilmt: