Flachdrucklage

Die Flachdrucklage ist die typische Gewitterlage im Sommer. Die Luftdruckgegensätze über Europa sind gering. In der Schweiz ist der Luftdruck weniger hoch als bei einer Hochdrucklage. Über den Bergen, später auch im Flachland, bilden sich Quellwolken (Cumulus). Sie wachsen immer weiter in den Himmel und entwickeln sich zu Gewitterwolken (Cumulonimbus). Am Nachmittag gewittert es zuerst in den Bergen, später zum Teil auch im Mittelland.

Beschrieb der Grosswetterlageindrichtung:Aus allen Richtungen
Windstärke:Generell schwach, in Tälern und an Hängen auch stärker. In der Nähe der Gewitter stürmisch.
Wolken:Cumulus, Cumulonimbus
Temperatur:SOMMER - warm, nach Gewitter deutlich kühler
Luftdruck:Mässig
Wettercharakter:Zuerst sonniges Wetter. Danach Quellwolken, später Wärmegewitter.



Wolkengalerie

Im Sommer bilden sich im Verlauf des Tages Schönwetterwolken (Cumulus). Diese können in der zweiten Tageshälfte zu grösseren Haufenwolken heranwachsen. Die Wolken wachsen am Nachmittag weiter in die Höhe. Es entstehen Gewitterwolken (Cumulonimbus).

Cumulus
Einzelne, scharf abgegrenzte Wolken in Form von Kuppeln und Hügeln. Die Unterseite ist flach. Im Sonnenlicht leuchtend weiss. Auch Schönwetterwolke genannt.
Cumulonimbus
Die Wolke erstreckt sich über eine grosse Höhe von mehreren Kilometern. Die Unterseite ist grau bis schwarz. Die Wolkenoberseite ist flach (Amboss). Aus dieser Wolke fallen Regenschauer und/oder Hagel. Dazu gibt es Blitz und Donner.